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Polizei durchsucht beim Verein „Die Bayerische Schießsportgruppe München e.V." (DBSSG e.V.)  

Am 27. April 2017 wurden Durchsuchungsbeschlüsse, welche im Rahmen des vereinsrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen den Verein DBSSG e.V. erlassen wurden, umgesetzt. Dabei wurden in Bayern insgesamt elf Objekte durchsucht. Umfangreiches Beweismaterial wurde beschlagnahmt.    

Neben EDV und Papierunterlagen bei den Betroffenen wurden bei einer Person zwei Langwaffen beschlagnahmt. Darüber hinaus wurde eine unsachgemäß aufbewahrte Waffe eingezogen. Des Weiteren wurde bei der Durchsuchung eine illegale Pfefferspraypistole aufgefunden.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr leitete gegen den Verein DBSSG e.V. ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren ein, da tatsächliche Anhaltpunkte bestehen, dass sich der Zweck der Schießsportgruppe DBSSG e.V. gegen den Gedanken der Völkerverständigung richtet. Es besteht der Anfangsverdacht, dass der Verein DBSSG e.V. entgegen seinem Satzungszweck als Schießsportverein auch beabsichtigt, die extremistischen Ziele von „PEGIDA-München – zur Förderung staatsbürgerlicher Anliegen e.V." praktisch umzusetzen und mit Waffengewalt gegen Minderheiten oder politische Repräsentanten vorzugehen.

Aus Sicht der Sicherheitsbehörden soll durch die Durchsuchungsaktion beim Verein DBSSG e.V. eine frühzeitige Bildung von paramilitärischen Einheiten oder Bürgerwehren im Umfeld von PEGIDA München verhindert werden.

 

 

 

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