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Immobilienanmietung von Angehörigen der rechtsextremistischen Gruppierung "Kameradschaft München" (KM)

Mit ihrem neuen Wohnsitz im Münchner Westen verfügen die Aktivisten der“Kameradschaft München“ über ausreichend Platz für größere Szene-Veranstaltungen.

Drei Angehörige der neonazistischen Gruppierung „Kameradschaft München“ wohnen seit Anfang Dezember in einem freistehenden Einfamilienhaus im Münchner Westen. Nachdem der Wohngemeinschaft von dem vorhergehenden Vermieter in München-Solln auf Grund zahlreicher Beschwerden der Nachbarschaft gekündigt worden war, haben die Rechtsextremisten Anfang Dezember ein Haus mit Garten in München-West bezogen. In diesem Wohnobjekt befinden sich ausgebaute Kellerräume, die durchaus dafür geeignet sind, größere Veranstaltungen durchzuführen.

 

Bewertung:

Da bereits in dem vorhergehenden Mietobjekt häufig Treffen der „Kameradschaft München“ durchgeführt wurden, ist davon auszugehen, dass künftig auch in dem neu angemieteten Anwesen regelmäßig Veranstaltungen der Kameradschaft stattfinden werden. Die Sicherheitsbehörden sind sensibilisiert und stehen bereits in engem Kontakt mit den örtlich zuständigen Behörden.

 

Hintergrund:

Die neonazistische Kameradschaft wurde im Herbst 2008 von den Rechtsextremisten Karl-Heinz Statzberger gegründet. Der Kameradschaft gehören derzeit etwa 20 Aktivisten an. Sie ist Teil des überregionalen neonazistischen Netzwerkes „Freies Netz Süd“ und beteiligt sich auch an deren Aktionen. Drüber hinaus nimmt die Gruppierung sowohl in Bayern als auch bundesweit an rechtsextremistischen Veranstaltungen teil. Nachdem die Kameradschaft im Jahr 2010 in der Münchner Szene keine große Bedeutung mehr hatte, gewinnt sie seit Anfang 2011 wieder an Einfluss. Es bestehen enge Verbindungen zu Angehörigen der Münchner Gruppierung „Kameradschaft Nord“ und zu der „Bürgerinitiative Ausländerstopp München“ an deren Flugblattaktionen und Mahnwachen sich Aktivisten der Kameradschaft München in diesem Jahr beteiligt haben.

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